cold war kids on european tour
Schon fast ein Jahr alt, aber immer wieder schön. Auf dem Gig in Berlin, am 09. Februar mit den Clap your hands say yeah, da war ich. Ultimately have fallen in love. Bought record. Love never stopped since. What else can somebody wish?
Modern life is rubbish
Auf der Suche nach Hörspielkassetten aus meiner Kindheit auf das hier gestoßen. So geil, dass man keine Worte verlieren muss.

Geht’s noch?
Dass die bei StudiVZ Faschisten sind, dürfte inzwischen jedem klar sein, ich muss aber schon sagen, dass ich ernsthaft gewillt bin, dem doch relativ großen Teil meinen Freundes- und Bekanntenkreises die einen StudiVZ-Account besitzen, jeden weiteren Umgang mit mir zu verbieten, wenn die ihn nach dem 09. Januar immer noch ihr Eigen nennen. Die Studicommunity ändert erneut ihre AGBs und Heise meldet dazu heute dies:
Unter Punkt 6 lässt sich das Unternehmen zusichern, die Werbung auch auf anderen Wegen als über die Plattform selbst zu den Studenten zu bringen. So wird explizit auch die Nutzung der bei StudiVZ hinterlegten Handy-Nummer und Instant-Messenger-Adressen zum Werbeversand freigegeben. Wer damit nicht einverstanden ist, kann die Nutzung in seinen Datenschutzeinstellungen deaktivieren – ein klassisches Opt-Out-Verfahren.
Das Unternehmen geht dabei etwas behutsamer vor als bei der übereilten Neufassung im März dieses Jahres: Anstatt die Kenntnisnahme der neuen Regeln nach einer gewissen Zeit vorauszusetzen, verlangt StudiVZ jetzt eine explizite Zustimmung zu den neuen Regeln, mit der etwa die Nutzung der Profildaten zum Werbeversand automatisch aktiviert werden und erst anschließend wieder deaktiviert werden können. Wer allerdings bis zum 9. Januar nicht sein O. K. zu den Änderungen gibt, wird auf der Plattform gesperrt. Die anderen Mitglieder können das Profil weiter besuchen, Pinnwandeinträge hinterlassen oder dem gesperrten Mitglied Nachrichten schreiben. Das betroffene Mitglied hat erst dann wieder Zugriff auf seine persönlichen Daten, wenn es den neuen AGB und Datenschutzregelungen zugestimmt hat.
Auffällig ist auch der Punkt 3.3 der neuen AGB. Anders als bisher wird den Teilnehmern nicht mehr das Recht eingeräumt, die Daten bei StudiVZ löschen zu lassen. Das Unternehmen versichert nur, dass die persönlichen Daten nicht mehr über die StudiVZ-Plattform einsehbar sind.
Leute, meldet euch ab! Euch irgendwann angemeldet zu haben, ist schlimm genug, aber wenn ihr StudiVZ jetzt einfach den blanken Arsch zeigt, habt ihr erstens eure Würde wieder (wer will sich schon erpressen lassen, und später noch mit Werbung zugebombt werden?), und zweitens ist der öffentliche Druck, wenn die Arschkrampen plötzlich 1 Million weniger Mitglieder haben, nicht zu unterschätzen. Ihr habt eine Stimme, also nutzt sie!
[Nachtrag vom 18.12.2007]: AGB-Änderung hin oder her, die heutigen Studis kann man sowieso kollektiv in die Tonne treten. Denn neben schamlosem Exhibitionismus fällt den StudiVZ-Mitgliedern als einzige Antwort auf die Neuerung nur ein, eine Gruppe namens “Wenn StudiVZ seine AGBs ändert, geh ich zu facebook” zu gründen. Wie ironisch! Die wollen es doch echt nicht anders. (PS: Ich habe KEINEN StudiVZ-Account. Die Info stammt brühwarm aus verlässlicher Quelle am innehabenden Arbeitsplatz.)