Dedicated to Bukowski
Den Essay-Wettbewerb leider nicht gewonnen.
Schade.
Den Biss dafür verloren.
Ich kam mir auch sehr merkwürdig und merkwürdig alt vor, als ich heute
mit einem nicht platzenden, aber ordentlich vollen stählernen Einkaufswagen
- auf dem unpassenderweise “Ich besorg’s dir” vorne an dem Schiebegriff dran stand -
die Kassenzone im örtlichen Riesenshoppingcenter passierte und plötzlich,
als ich mich nicht mehr mit Listenabhakereien und Bezahlvorgängen beschäftigen musste,
all die hübschen Pudelmützen-Parka-Träger erblickte,
die mit Bier oder einer Flasche Olivenöl hinter ältlichen Damen,
die immer [immer!] Knäckebrot erwerben, standen,
mich nicht mitleidig ansahen,
weil ich ins Reich der Großeinkaufleichen übergetreten war,
aber mein Spiegelbild ergaben,
an guten Tagen.
Im Kühlschrank war nun mal nichts mehr,
außer Senf und eine viertelvolle Flasche Sektersatz
von Silvester.
Comments
3 Responses to “Dedicated to Bukowski”
Got something to say?
Zur Info!
Wenn in Eurem Kühlschrank gähnende Leere ist, darf getrost bei Besuchen unser Kühlschrank geleert werden. Denn der ist eh immer zu voll und damit gefährdet für Verfallsdatumüberschreitungen!(O-Ton Andy)
Liebe Grüße
Anna
das beherzigen wir das nächste mal! obwohl wir ja auch so schon immer mehr als vollbeladen nach haus zurückkehren…
ham die dich echt so angeguckt?
hast Post, Süße,
keep your ears errected