Kettensägenmassaker!
Das ist ja mal eine geile Initiative, um auf den europäischen Film hinzuweisen. Und so unaufdringlich. Den Flyer hab ich übrigens auf dem Tresen eines Clubs gefunden und so auch gleich Stoff für Partytalk gehabt.

Kunst in Zeiten der Dienstleistung
Und ich nenne es: We are all coporate

Du weißt wovon ich rede

Diese Frau hat nicht nur wunderschöne blaue Augen, sondern viele Talente, die es zu begutachten gilt.
Und zwar hier und hier [da ist auch das obige Photo her].
Vorbeischauen! Lohnt sich nämlich.
Dedicated to Bukowski
Den Essay-Wettbewerb leider nicht gewonnen.
Schade.
Den Biss dafür verloren.
Ich kam mir auch sehr merkwürdig und merkwürdig alt vor, als ich heute
mit einem nicht platzenden, aber ordentlich vollen stählernen Einkaufswagen
- auf dem unpassenderweise “Ich besorg’s dir” vorne an dem Schiebegriff dran stand -
die Kassenzone im örtlichen Riesenshoppingcenter passierte und plötzlich,
als ich mich nicht mehr mit Listenabhakereien und Bezahlvorgängen beschäftigen musste,
all die hübschen Pudelmützen-Parka-Träger erblickte,
die mit Bier oder einer Flasche Olivenöl hinter ältlichen Damen,
die immer [immer!] Knäckebrot erwerben, standen,
mich nicht mitleidig ansahen,
weil ich ins Reich der Großeinkaufleichen übergetreten war,
aber mein Spiegelbild ergaben,
an guten Tagen.
Im Kühlschrank war nun mal nichts mehr,
außer Senf und eine viertelvolle Flasche Sektersatz
von Silvester.
Heute beschwere ich mich mal nicht. Der Exmatrikulation in Potsdam kann ich innerhalb von vier Wochen widersprechen. Dann steht also nur noch an, die HU-Sekretärinnen klein zu reden, weil sie meine Adressänderung verschlampt haben und anzufragen, wer eigentlich das Verwaltungsbußgeld aus Potsdam für mich bezahlt. Ich beschwere mich nicht, weil beide Unis wirklich feine Seminare anbieten im kommenden Semester, weil heute angenehmes Wetter war, ich ein paar Entscheidungen getroffen habe, die mein Leben erleichtern werden und außerdem ist morgen ja auch Ostern, da will ich mal nicht so sein. Deutschlandfunk hat heute nur eine Kirchenpredigt nach der anderen gesendet, wohingegen Radio Eins den guten Ahne da hatte und eine Folge seiner “Zwiegespräche mit Gott”. Das war super, aber nicht so gut wie die legendäre, wenn auch kurze Aufnahme von Harald Schmidt speaking about modern language: “Ich sage ja auch nicht mehr, ‘Ich bin überrascht’, sondern ‘Und ich so, hallo?!’.” Sternstunden!
Gute Nacht und frohe Ostern.
Und solange die nicht mit ihrem Behördenkladderadatsch, so-called-Sprache, aufhören, sage ich gern noch 5000 Mal, dass Uni scheiße ist
Nämlich deswegen:

Und alles nur, weil die HU es augenscheinlich zur Praxis gemacht hat, Adressänderungen zwar entgegenzunehmen, aber sobald der Studi raus ist, feist zu grinsen und das Blatt Papier in den Müll zu werfen.




