A random list of everything and nothing

  • LEBEN
  • Früher: My Gosh, hatte ich VIEL Zeit! Und nix, um sie angemessen zu füllen!
  • Heute: My Gosh, habe ich viel, um Zeit zu füllen, die nicht da ist.
  • SEMESTERFERIEN
  • Früher: Ferien
  • Heute: “Mit Ferien werden Zeiträume bezeichnet, in denen eine Einrichtung vollständig schließt, um ihren Angehörigen andere Tätigkeiten, insbesondere Erholung zu ermöglichen.” [via Wikipedia] Ja, klar.
  • MUSIK
  • Früher: laut, verzweifelt, untanzbar
  • Heute: zum Mitmachen, Tanzen, Singen, Lalala [Kim Frank hat ja neulich in Stadtkind gesagt, er hasst Jack Johnson, der Typ könne mal kacken gehen, weil er über nix Trauriges sänge. Kim Frank, du bist echt auch ganz schön blöd geworden. Ja, und aufgedunsen, aber das muss ich ja nicht noch erwähnen.]
  • FAMILIE
  • Früher: nervtötend, weil nicht existent
  • Heute: nervtötend, weil immer da
  • ESSEN
  • Früher: zu wenig, dann aber Junk
  • Heute: zu viel, vor allem Geld, das im Bioladen gelassen wird
  • TRINKEN
  • Früher: zu wenig Wasser, zu viel von allem anderen
  • Heute: auf fast jeder Party die Einzige, bei der es um zehn nach eins noch nicht im Kopf propellert
  • Vorteil: voller Tatenfrische am nächsten Tag
  • Nachteil: die Erträglichkeitsmesslatte für bullshit talk hängt ungefähr zwei Millimeter über dem Fußboden
  • JOB
  • Früher: zufälliges Aufeinandertreffen von temporärer Motivation und Akkordmumpitz auf hohem Niveau unter kompletter Ausnutzung aller Urlaubstage
  • Heute: schlecht bezahltes Ernstgenommenwerden, das einen ruhig schlafen lässt
  • SEHNSUCHT
  • Früher: nach Stabilität
  • Heute: nach allem, das sich nicht voraussehen lässt
  • LIEBE
  • Früher: romantisch, stürmisch, drängisch
  • Heute: “Tell me I’ll never have to be out there again.” - “You’ll never have to be out there again. ” [Marie und Jess in When Harry met Sally]

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