Quizfrage

Beim Anlegen meiner Current Faves musste ich ein paar Links ins Stylesheet einarbeiten. Und ich hoffe doch stark, dass nicht nur ich als Bibliothekswissenschaftlerin erkenne, wo hier der Hund begraben liegt:

http://www.amazon.com/Thumbsucker-Polyphonic-Spree/dp/B000AMJEIW/sr=8-2/
qid=1164747473/ref=pd_bbs_sr_2/002-3027784-0524022?ie=UTF8&s=music

[Das ist übrigens ein Link. Und hätte mir fast meine table gecrasht.]

http://www.librarything.com/work/8175

http://imdb.com/title/tt0151804/

Die Auflösung folgt morgen.

Nonsens

See you in a bit“, sagt der Engländer, wenn er sich verabschiedet und gleich wiederkommt.

Modifizierung in Bezug auf die Verweildauer an einem anderem Ort, ins Gehirn einer Technophilen gesprungen: “See you in a gigabyte

Der kommt gaaaaaaanz langsam.

Dankesrede zur Preisverleihung

Mit Wohlwollen habe ich das, wenn auch langsam, aber stetig steigende Interesse für mein Blog wahrgenommen. Allen, die das möglich gemacht haben, möchte ich herzlich danken. Ohne Euch wäre ich nie so weit gekommen.
Aber ich habe auch eine Verantwortung gegenüber dem Publikum. Deswegen entschuldige ich mich bei denen, die den Mangel der Beiträge in den letzten Tagen zu Recht beklagten. Ein für die Geschichtsschreibung wichtiger, großer deutscher Philosoph verlangte all meine Aufmerksamkeit. Für mich ist er ein armes Würstchen, weil er zwar vorgibt, Frauen zu respektieren, sie in Wahrheit aber in atemluftstehlenden Kleidern und aufgedufteten Haaren, wahlweise in der Küche oder im Bett auffinden möchte. Schweigend, hingabevoll und bescheiden.

Es reicht, Johann Gottlieb F.! Schon viel zu lange habe ich mir deine törichten Gedanken angehört. Ich würde dir ja gern antworten, aber du hörst mir nicht mal zu. Meine Leser schon. File under “Referat_Fichte” und back to blog.

Danke schön.

[Ein gestelzter Schreibstil ließ sich aufgrund vermehrt stattfindender Lektüre von Literatur des 18. Jahrhunderts leider nicht vermeiden. Mit Bitte um Verständnis.]

Was das wieder gekostet hat!

Die Tchibo-Show?
Drei Minuten lang?
Zur Hauptsendezeit auf dem von den Deutschen meistgesehenen Privatsender? [Und bevor gefragt wird: Ja, ich schaue Unterschichtenfernsehen. Die Super-Nanny ist neben Popstars der beste Super-Trash, den der Fernsehmarkt zu bieten hat.]

Dass die Rahmenhandlung, da sie nur als Klebemittel zwischen dem Anpreisen von Produkten, die wir kaufen sollen, fungiert, hanebüchen ist und grottenschlecht von Freizeitschauspielern, die es nicht mal in eine Soap geschafft haben, präsentiert wird, ist das Eine.
Das Andere ist der Einfallsreichtum, der in Deutschlands Werbeagenturen aufgewendet wird, um immer neue Methoden zu finden, das zuschauende Volk subversiv an der Nase herumzuführen. Das Geld, das dabei verschwendet, also viel besser verwendet werden kann, ist dabei fast noch das geringere Übel. Die zunehmende Penetranz, die sich von Credits-Abschneiden, über absichtliche Wiederholung von Filmszenen, um noch eine Werbepause reinschieben zu können, bis hin zu einzelnen Werbeclips mit integrierten Sekunden-Countern innerhalb von Shows, und eben mehrminütigen Werbesendungen gesteigert hat, ist das, was mich dagegen richtig nervt.
Ich schaue ja auch gar nicht mehr soviel fern, kein Cineast, der weiß, dass SPRACHE [also die originale] ein essentieller Teil des Gesamtkonzeptes Film ist, sollte das tun.
Und dennoch.
Wahrscheinlich sollten wir aber dankbar sein, nicht schon auf Drei-Minuten-Pipi-Safthol-Kinder-anschrei-Werbeunterbrechungen wie die Amerikaner konditioniert zu sein.

Morgen is silence golden

Schöne Aktion von Autor, Witzbold und Mitbegründer der KLF Bill Drummond. No Music Day.

notice02.gif

Abgehängt - Leben in der Unterschicht

Fiese Doku über die sogenannte Unterschicht gerade eben in der ARD.
Drei Familien aus Wattenscheid wurden porträtiert und bei Familie Hensel ist mir richtig schlecht geworden. Verdorben, faul, dumm und hoffnungslos. Und zum ersten Mal konnte ich Verständnis entwickeln für sich jenseits der Unterschicht aufhaltende Meckerer, die Klischees hinausposaunen [Diese Arbeitslosen liegen uns Steuerzahlern doch sowieso nur auf der Tasche rum!] und denen ich sonst gerne an den Kopf werfen möchte, dass es so einfach nicht ist.

Traurig, aber wahr, bei Familie Hensel ist es schon so einfach.

Next Page »